Bericht zur Familienfreizeit 2010
Welch ein Panorama! Schon bei der Hinfahrt überraschte uns die Eifel mit sonnigem Wetter und einer Farbvielfalt, die mit dem Indian Summer vergleichbar ist. Bergauf und bergab führte uns unser Weg zur Jugendherberge in Prüm, die für die folgenden Tage (vom 10.10.-17.10.2010)unser Zuhause sein sollte. Auch hier hießen uns warme, fröhliche Farben willkommen. Die mit hellem Buchenholz eingerichteten Zimmer, die freundlichen Mitarbeiter und die liebevoll zubereiteten, abwechslungsreichen Mahlzeiten trugen dazu bei, dass wir uns hier sehr wohlfühlten.
Das Dreiländereck bot uns Gelegenheit zu den unterschiedlichsten Entdeckungstouren und Ausflügen:
- In Luxemburg besichtigten wir die Burg oberhalb von Vianden, wo wir mittelalterliche Rüstungen bestaunen konnten, sowie etwas über das Leben zur damaligen Zeit erfuhren. Anschließend lockte uns der unterhalb der Burg angelegte Abenteuerpark mit seinem Hochseilgarten. Ganz Mutige wandelten hier über 10m über dem Boden von Baumgipfel zu Baumgipfel.
- Im Eifelpark Gondorf war die Sommerrodelbahn die Attraktion des Tages. Dankenswerterweise war der Park relativ schwach besucht, so dass man keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen musste. Bei sommerlichem Wetter fuhr uns die Bimmelbahn an den Tiergehegen vorbei. Leider befanden sich die zahlreichen Braunbären schon im Winterschlaf, aber extra für uns stoppte sie bei den Greifvögeln, so dass wir die Freiflugshow sehen konnten. Zum Abschluss dieses Tages ging es noch einmal auf die Freefall-Rutsche, die es den Kindern besonders angetan hatte.
- Wenn man in der Eifel ist kommt man an einem Besuch des altertümlichen Städtchens Monschau, mit seinen schiefen Häusern und rauschenden Wassern, nicht vorbei. Besonders interessant war für uns der Handwerkermarkt und die Führung in der alten Senfmühle, wo uns gezeigt wurde, wie aus Senfkörnern und unterschiedlichen Zutaten etwas entsteht, was von der Wurst nicht mehr wegzudenken ist.
- Schon im Vorfeld der Freizeit hatten wir eine Führung durch die Gerolsteiner Werke gebucht, wo wir über die natürliche Quelle und die Abfüllmethoden informiert wurden. Tausende von Flaschen auf ihrem Weg aus den Kästen, durch den Waschgang, hin zur neuen Abfüllung zu beobachten, hatte etwas Gewaltiges. Natürlich durfte auch die Verkostung nicht fehlen. Im Anschluss an die Führung fuhren wir zum nahegelegenen Adler- und Wolfspark Kasselburg. Beeindruckend, wie Bussarde, Falken und Geier uns beim Anflug mit ihren Schwingen berührten. Aber bei der Fütterung der Wölfe mochten nicht alle zusehen, denn ausnahmsweise wurde an diesem Tag ein ganzes Schaf verfüttert.
- Entlang von Weinbergen gesäumten Straßen fuhren wir in den kleinen Ort Mettlach und bewunderten den Blick auf die Saarschleife.
- Unser letzter Ausflug führte uns nach Belgien, in die Grotten von Remouchamps, welche wir mit Hilfe eines Führers nicht nur zu Fuß, sondern auch mit einem Boot durchquerten. Hiernach stärkten wir uns mit original belgischen Pommes Frites.
Ereignisreiche Tage liegen hinter uns und das Fazit lautet:
Die Eifel sollte man unbedingt nochmal besuchen.
Die Bilder von der Freizeit findet Ihr hier...
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