Aktion zum Thema HIV/Aids morgen, 30.09.2011, ab 16 Uhr in Rheinhausen:
Versprechen halten! Jugendliche sprühen Graffiti gegen Aids
(Duisburg, 29.09.2011) Politik auf der Plakatwand: Mit einer Graffiti-Aktion machen Kindernothilfe-Gruppen des Jugendzentrums TEMPEL in Duisburg-Rheinhausen auf die katastrophale Situation vieler von HIV- und AIDS-Betroffenen in aller Welt aufmerksam und sammeln bei Passanten Unterschriften, um Druck auf Politiker auszuüben. Die Schülerinnen und Schüler möchten mit dieser Aktion Aufmerksamkeit für die dramatischen Folgen der weltweiten HIV/Aids-Pandemie schaffen. Heute leben weltweit mehr als 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus, allein im vergangenen Jahr starben mehr als 2 Millionen Menschen an den Folgen der Krankheit, noch mehr Menschen haben sich neu mit dem Virus infiziert. Besonders in den ärmsten Ländern der Welt ist die Krankheit zu einer unkontrollierbaren Seuche geworden, welche die Armut weiter verschärft. In einigen Ländern des südlichen Afrikas sind mehr als 20% der Bevölkerung HIV-positiv. Fast fünf Millionen HIV-positive Menschen erhalten keine lebenswichtigen Medikamente. Die Aktion ist ein Beitrag zu der Kampagne "In neun Monaten" des Aktionsbündnisses gegen Aids, in dem auch die Kindernothilfe aktiv ist. In diesem Rahmen soll während der Graffiti-Aktion in Rheinhausen auch eine bundesweite Unterschriftenaktion unterstützt werden, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, einen größeren Beitrag im internationalen Kampf gegen HIV/Aids zu leisten. Die Aktion beginnt um 16 Uhr auf dem Platz vor dem Marktforum in Duisburg-Rheinhausen, Atroperstraße. Wir laden ganz herzlich zu einem Fototermin ein.
Kontakt: Lennart Wallrich Kindernothilfe e.V.
Weitere Informationen:
http://www.aids-kampagne.de/kampagne/in9monaten/ www.kindernothilfe.de |